Schulleben

bild 2011 03 06 tagebuchNEW VIEWS ON HISTORY –Geschichtslehrer aus Russland, Weißrussland, Ukraine und Deutschland erarbeiten Unterrichtsentwürfe zum NS- Vernichtungskrieg

Liebes Tagebuch,

was für aufregende Wochen das doch waren. Eine regelrechte emotionale Achterbahnfahrt liegt hinter mir. Aber was ist geschehen?

Vor fünf Wochen flatterte Montagabend eine Mail ins Haus mit den Bewerbungsunterlagen für ein zukünftiges Projekt für Geschichtslehrer. Die Ukraine, Weißrussland, Russland und Deutschland/Brandenburg stellen insgesamt 20 Lehrer für ein im Januar 2020 beginnendes Projekt, in welchem sich diese KuK bis 2021 mit dem Vernichtungskrieg der Nazis in der Sowjetunion auseinandersetzen sollen. Tagungsorte werden die Gedenkstätte Karlshorst sowie – oh wow – die weißrussische Hauptstadt Minsk sein. „New Views on History“ heißt dieses Projekt, bei dem nicht das große Ganze im Mittelpunkt steht. Diesmal sind es die Sowjetbürger, die individuellen Erfahrungen mit dem Feldzug.

Wir begehen auch in diesem Jahr wieder die Friedensdekade in allen Klassen und Kursen

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Mein Lieblingsversprecher im Fernsehen war in der Tagesschau: „Von Westen her setzt sich eine Hochzuckdrohne durch.“ Was für ein Lacher! Daran musste ich denken, als ich unser Plakatmotiv gesehen habe.

Hochzuckdrohne – Damals habe ich bei „Drohne“ nur an die männliche Honigbiene gedacht. Sie sammelt keinen Honig, aber sie begattet die Königin. So hat es mir ein alter Imker erklärt. Die Drohne – oder vielleicht muss ich besser sagen: der Drohn – sorgt für Nachwuchs im Bienenstock und hat keinen Stachel. Wie friedlich! Den ganzen Tag lang Liebe machen, Leben schaffen und pazifistisch sein. Leider sind die Bienen und viele andere Insekten durch die industriell-technisierte Landnutzung und den Klimawandel inzwischen stark bedroht.

Ganz anders ist es bei den Drohnen, die im Drohnenkrieg ferngesteuert mit einem explosiven Bombenstachel ihre Ziele erreichen und effektiv vernichten. Die haben rasanten Nachwuchs. Da redet man von „autonom-operierenden Drohnen-Schwärmen“. Doch es sind nicht die Drohnen, die planlos vor sich hin töten. Es sind die Menschen in den Militärzentren hinter den Monitoren. Sie sitzen mit zuckenden Augenlidern an den Steuergeräten. Vormittags sind sie mit Drohnenkrieg beschäftigt, nachmittags holen sie ihre süßen Kleinen aus dem Kindergarten ab.

Ich wünsche mir, dass sich eine friedensklimatische Hochdruckzone durchsetzt. Dass wir mit hohem Druck für ein Friedensklima sorgen, in dem es keine bewaffneten Drohnen mehr gibt, sondern fröhliche Jahreszeiten, friedliche Menschen und summende Bienen. Und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. (Jes 2,4)

Peter Herrfurth (4.02.2019), Landesjugendpfarrer der EKM

Impulstext der Friedensdekade von deren Webseite

SportlichsteschuleAm Montag, 21.10.2019 fand in Potsdam die Ehrung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zur Sportlichsten Schule im Land Brandenburg statt.

Nach einer umfangreichen Bewerbung im vergangenen Jahr erreichte unsere Schule mit seinem Sportkonzept von 167 weiterführenden Schulen, die sich beworben haben, einen beeindruckenden dritten Platz.

Der Themenschwerpunkt der Ausschreibung hieß „Maßnahmen zur Erhöhung der täglichen Bewegungszeit von Schülerinnen und Schülern“. Im Plädoyer wurden v.a. die Vielzahl von neuen Bewegungstrends und zielgruppenspezifische Sportmaßnahmen durch die Ministerin Britta Ernst hervorgehoben.

4KlimabrunchTag 1: Einführung

Wir sind die 8f des Evangelischen Gymnasiums Kleinmachnow. In der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien hatten wir eine Projektwoche zum Thema: „Ich mach Klimaschutz- und du? “
Wie der Name schon sagt, ging es um die Themen Klimaschutz und Klimawandel. Am Montag haben wir erst ein paar Grundlagen gelernt, die man haben sollte, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Auch den Treibhauseffekt haben wir uns erarbeitet. Uns ist in dieser Woche klar geworden, wie wichtig es ist darauf zu achten, dass man Ressourcen spart, Plastik vermeidet und mehr darauf achtet, was man kauft. Unsere Klasse achtet jetzt mehr darauf, was sie einkauft und auch, woher es kommt. Wir haben nämlich auch gelernt, dass es wichtig ist, regionale und saisonale Lebensmittel zu kaufen.
Liebe Grüße vom erstem Projekttag
Klasse 8f

IMG 2792Was ist komisch ? Was ist normal ? Warum sind einige Menschen beliebt und andere nicht ?

Mit dieser Frage beschäftigt sich das Stück „Komisch“, welches wir, der Wahlpflichtkurs Darstellendes Spiel der 10. Klasse, am Freitag, den 27. September, im Pavillon vorgeführt haben.
Bevor das Stück aber richtig losging, haben wir im Glas-Gang noch Karten an der Abendkasse und kleine Snacks, wie Kuchen und Brezeln, verkauft.
In diesem Stück gibt es vielfältige Rollen, welche zum Teil im Kontrast zueinander stehen, wie beispielsweise „Das ausserordentliche ordentliche Mädchen“ und „Das Mädchen mit den unüblichen Klamotten“, welches am Anfang ihres Auftritts Blumenketten an die ersten Zuschauerreihen verteilte. Trotz des eher ernsten Themas, gab es viel Gelächter im Publikum, wie zum Beispiel als die „BVG“ ( Schülerin in gelber Jacke ) über die Bühne „fuhr“.

IMG 3444„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“

Freitag, den 16. August 2019 waren wir, die Klassen 8s1 und 8s2 bei Fridays for Future in Berlin. Um 10:30 Uhr starteten wir gemeinsam mit unseren Lehrern Richtung Invalidenpark. Als wir am Park ankamen war es noch ziemlich leer, doch nach einiger Zeit kamen immer mehr Menschen zum demonstrieren. Wir verteilten uns ein wenig, allerdings nicht zu weit von unseren Lehrern entfernt. Dann ging es auch schon los. Am Anfang war die Stimmung natürlich noch ein bisschen verhalten, da viele noch nie auf einer Demo waren. Doch als es dann losging und alles ein bisschen „in Fahrt“ kam, wurde es ziemlich laut. Fast alle hatten große Plakate mit kreativen Sprüchen darauf .

„Kinder haften für ihre Eltern“
„Opi, was ist ein Schneemann?“

Jeder probierte so viel Lärm wie möglich zu machen, um Aufmerksamkeit zu erregen
Der Großteil der Demonstranten waren Jugendliche, aber auch Erwachsene und Großeltern . Organisiert wurde die Demo von Schülern, die teilweise nicht viel älter waren als wir. Sie motivierten uns durch viele Demonstrationssprüche und Gesänge:

- „Wer nicht hüpft der ist für Kohle,…“
- „Kohle Konzerne, Kohle Konzerne, baggern in der Ferne,
baggern in der Ferne,…“

Unterstützt wurden die Schüler durch viele Gäste von unterschiedlichen Organisationen. Abwechselnd legten verschiedene Redner ihre Probleme und Meinungen zum Thema Klimawandel dar bzw. stellten uns ihre Projekte und Studien vor. Z.B. Medizinstudenten der Charite, welche von den gesundheitlichen Folgen des Kohleabbaus berichteten, Vertreter der Grünen, Anwohner , die ihre Heimat verlassen müssen und sogar Klimaktivistin Luisa Neubauer.

DSC06782xNur knapp haben die Schüler des Evangelischen Gymnasiums Kleinmachnow beim diesjährigen Fußballkreisfinale von Jugend trainiert für Olympia am 04.09.2019 das Treppchen verfehlt.

Nach einem holprigen Start gegen die Gesamtschule Treuenbrietzen (1:3) konnte sich das von Herrn Blaschke trainierte Team noch mit einem 3:0 Erfolg gegen das Kantgymnasium Teltow als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifizieren.

Hier gelang es den gut und sicher aufspielenden Jungs ein souveräner 3:2 Erfolg gegen die Maxim-Gorki-Gesamtschule Kleinmachnow. Im anschließenden Halbfinale gegen das Wolkenberg-Gymnasium Michendorf und im Spiel um Platz drei gegen das Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder fehlten der Mannschaft jedoch die Kräfte und auch ein wenige die Kaltschnäuzigkeit um am Ende einen Medaillenplatz zu erlangen.

"Von Gnade und Recht will ich singen"

Mit unserem Jahresmotto begrüßen wir euch ganz herzlich zum neuen Schuljahr.

Jahresbild eingescannt x