sp1Am Montag den 13.2.17 haben wir, die 8s2, einen ehemaligen Obdachlosen namens Dieter B. besucht. Er erzählte uns vom Winter 2012, den er als Obdachloser erlebt hatte. Erst auf die Straße gekommen ist er wegen seinem Vermieter, der ihm Strom, Gas und Wasser abdrehte. Seine Geschichte beeindruckte uns sehr. Allerdings sagte er, dass jeder Obdachlose auch Mitschuld hat, in seinem Fall hätte er gegen den Vermieter klagen können.

Er zeigte uns bestimmte Plätze, z.B. die gut zum Schlafen waren, rund um den Bahnhof Zoo. Wir waren alle sehr erstaunt und hätten nicht damit gerechnet, dass Dieter so viele Tricks kannte um sich das Leben leichter zu machen. Zum Beispiel gehen manche Obdachlose mit Absicht ins Gefängnis, damit sie medizinische Versorgung bekommen. Als wir ihn fragten was er von der Straße vermisst, sagte er, dass die Freundschaft auf der Straße mit nichts zu vergleichen ist. Sie gab ihm Kraft und Sicherheit.

 

 

Seine Geschichte hatte aber ein glückliches Ende, denn ein Polizist half ihm, in dem er ihn zum Sozialamt brachte, wo er in Betreutes Wohnen kam. Mittlerweile konnte er alle Schulden bezahlen, arbeitet als Hausmeister und macht auch solche Führungen wie wir sie hatten (Querstadtein).

Zum Schluss sollten wir uns alle ein Wort überlegen, welches zu unserem Charakter passt. Er selbst beschrieb sein Leben als "kompliziert".

 

Wir fanden die Exkursion sehr interessant und empfehlen jedem so eine Führung.

 

Emilie & Linnea