SAM 1787Mitten im Berliner Arbeitsviertel Wedding, zwischen Industriehallen und Werkstätten, taucht ein helles Gebäude mit verzierten Dachrinnen und kleinen Drachen darauf auf. Auf dem ersten Blick schaut es aus, wie ein chinesisches Restaurant. Wir traten ein und wurden sofort herzlich von einem Mann mit einer gelben Weste mit chinesischen Schriftzeichen und einer buddhistischen Nonne begrüßt. So begann die Religionsexkursion zum Thema „Buddhismus“ der Klasse 9s1 begleitet durch Frau Reich und Herrn Blaschke im Fo – Guang – Shan Tempel.


Nachdem wir das ehemalige Hotel betreten hatte, bemerkten wir bereits den Geruch von Duftstäbchen und sahen viele fernöstliche Symbole und Skulpturen.  Im Anschluss begaben wir uns auf eine 90 Minütige Führung in die Welt des Buddhismus. Im Meditationsraum, dem Andachtsraum für Verstorbene und vor allem in der Tempelhalle begegneten uns viele Eindrücke. Wir hatten die Möglichkeit sehr viel Fragen zu stellen und alles über die Kultur und das Leben im Buddhismus zu erfahren. Selbstverständlich stand Buddha immer im Mittelpunkt.


Da die fernöstliche Kultur nicht nur Meditation und Religion ist, haben wir uns nach einer kurzen Pause mit der Tai Chi – Lehrerin Katrin Borau im Volkspark in Wilmersdorf getroffen. Sie gab uns einen kurzen Einblick in die chinesische Kampfkunst. Die Techniken des Schattenboxens umrahmten nochmal den inhaltlichen Schwerpunkt der Exkursion. Somit kam jeder auf seine Kosten und kann sagen, dass er zumindest für einen Tag in Asien war.


A. Blaschke

 

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